Ausschussitzung öffentlich und sehr interessant

Büchereiverein, Carillon und andere interessante Themen in der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung der Stadt Elmshorn am 17. Februar 2020

„Mein Ausschuss“ für Kultur und Weiterbildung darf sich auf zwei interessante Vorträge in der nächsten Ausschusssitzung am 17. Februar 2020 freuen.

Zum einen kommt der Direktor des Büchereivereins Schleswig-Holstein – Oke Simons – in die Stadtbücherei, wo der Ausschuss ab 18 Uhr öffentlich tagen wird. Zum anderen wird Christian Scheinert die aktuelle Entwicklung beim Carillon-Verein vortragen.

Gerade vor dem Hintergrund, dass Elmshorn demnächst eine neue Büchereileitung bekommen wird, dürfte der Beitrag von Oke Simons sehr interessant werden, denn der Büchereiverein hat einige neue Ideen für eine „Bücherei als dritter Ort“ im Gepäck. Ob Elmshorn ein Carillon – das ist quasi ein wie ein Klavier zu spielendes Glockenspiel – bekommt, darüber ist im politischen Raum noch nicht entschieden. Der Ausschuss wird einen Grundsatzbeschluss fassen müssen, bevor der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt in die Umsetzung einsteigen kann. So dürfen wir gespannt sein, was es zum Carillon Neues gibt.

Außerdem wird sich der Ausschuss u.a. mit der Besetzung der Jury für den Kulturpreis beschäftigen, der alle zwei Jahre vergeben wird. Beschlossen wird über die Vergabe der in den städtischen Haushalt eingestellten Kulturfördermittel, und über Benennung von Straßen in den Bebauungsplänen 166 (Kaltenweide / Bokholter Damm) sowie 190 (Plinkstraße / Lerchenstraße). Nachdem der Redaktionsbeirat für die Beiträge zur Elmshorner Geschichte vor einiger Zeit getagt hat, wird es auch um die Herausgabe eines Bandes dieser Reihe für Ende 2020 gehen.

Die Sitzung des Ausschusses in der Stadtbücherei ist öffentlich. Dieses Mal lohnt sich eine Teilnahme als Gast ganz besonders, und während der Fragestunde dürfen sich die Gäste auch aktiv beteiligen.

Laudatio – Anders Petersen zum sechzigsten Geburtstag

v.l.n.r.: Thorsten Mann-Raudies, Anders Petersen

Am 20. Oktober 2019 fand eine Ausstellungseröffnung beim Kunstverein Elmshorn aus Anlass des sechzigsten Geburtstages des Elmshorner Kulturpreisträgers Anders Petersen im Torhaus statt.

Der Ausstellungstitel ist quasi das Lebensmotto des Künstlers: „…das Ferne liegt so nah.“

Hier kann meine Laudatio nachgelesen werden: Laudatio Anders Petersen

Kulturausschuss hat beschlossen

Kurze Info aus dem Ausschuss für Kultur und Weiterbildung am 23. September 2019:

Vor Sitzungsbeginn haben der 1. Stadtrat – Dirk Moritz – und ich den neuen Standort des restaurierten „Wegweiser nach Osten“ sowie die neuen Hinweistafeln zum Wegweiser und zum „Mahnmal des 17. Juni“ an der Schulstraße in Höhe des Probstenfeldes bzw. an der Rathausseite offiziell eingeweiht. Unser Dank gilt der Dittchenbühne für die Restaurierung des Wegweisers, und insbesondere Uwe Köpcke (SPD). Seine Textentwürfe für die Hinweistafeln haben die übrigen Ausschussmitglieder überzeugt. So sind nun sowohl das Mahnmal, als auch der Wegweiser in den richtigen historischen Zusammenhang gestellt.

In der Ausschusssitzung selbst, wurden dann die Weichen für eine Neuauflage von „Kunst im öffentlichen Raum“ gestellt. Auf Antrag der SPD-Fraktion bittet der Ausschuss das Stadtverordnetenkollegium einstimmig darum dem Beschluss zu folgen, ab 2020 bei städtischen Investitionen im Hochbau 0,3% der Bruttobaukosten in einen Projektfonds für Kunst im öffentlichen Raum einzahlen zu lassen. Eine Fachjury unter Beteiligung des BBK (Bund Bildender Künstler) soll über die Vergabe beraten und entscheiden. In der Sitzung wurden die Ausschussmitglieder durch den Vorsitzenden des BBK in Schleswig-Holstein – den Elmshorner Kulturpreisträger Anders Petersen – und durch den Sachverständigen des BBK für Kunst im Öffentlichen Raum – Karl Boyke – beraten.

Außerdem hat der Ausschuss für Kultur und Weiterbildung die Wiederaufnahme des Kinderkulturfestes für das Jahr 2020 beschlossen, das dann alternierend mit der Kulturmesse künftig alle zwei Jahre durchgeführt wird. Darüber hinaus wurde das Preisgeld für den Kulturpreis – auf Antrag der SPD – einstimmig auf 3.500 € (vorher 2.500 €) angehoben.

Mit einem weiteren Beschluss wird das Projekt Kultur Tafel Elmshorn in diesem Jahr mit 2.000 € unterstützt, vom kommenden Jahr an sollen jährlich 1.500 € im städtischen Haushalt dafür angemeldet werden.

Eine Formalie, aber mit großem Wert für die Stadt: Die Ausschussmitglieder haben dem Umzug des Stadtarchivs Elmshorn in die neuen Räumlichkeiten – Marktstraße 16 – einstimmig zugestimmt.

Und schließlich wurden die Weichen für die Haushaltsanmeldungen des Amtes für Kultur und Weiterbildung gestellt. Alle vorgeschlagenen Haushaltsanmeldungen wurden einstimmig dem Hauptausschuss (als Finanzausschuss) zur Übernahme empfohlen. Dazu gehören das Stadtarchiv, die Leitung und Verwaltung des Amtes, das Industriemuseum, die Theaterpflege, die Musikpflege, die Musikschulen, die Volkshochschule, die Stadtbücherei, die Heimat- und sonstige Kulturpflege, die Kriegsgräber und der jüdische Friedhof, und die Öffentlichkeitsarbeit für die Städtepartner- und Patenschaften – letztere im Haupt- und Rechtsamt organisatorisch angesiedelt.

Ich freue mich sehr, dass der Ausschuss für Kultur und Weiterbildung mit diesen Beschlüssen abermals dafür gesorgt hat, dass die Kulturszene in Elmshorn bunt und vielfältig bleibt.

 

 

 

Habemus Kulturtafel!

Grafik: Kulturtafel Elmshorn

Zugegeben: Ich bin ziemlich stolz darauf, dass der Ausschuss für Kultur und Weiterbildung dem Antrag „meiner“ SPD schon im Jahr 2018 gefolgt ist, dass Elmshorn eine Kulturtafel bekommt, oder besser: bekommen hat. Alle Fraktionen haben sich für den Antrag ausgesprochen, und so steht die Kulturtafel auf einer breiten Basis.

Ziel ist, dass ein Theaterbesuch, ein Konzerterlebnis oder die Teilhabe an einer Sportveranstaltung u.v.m.  auch für jene erlebbar wird, die es sich sonst nicht erlauben können – aus den unterschiedlichsten Gründen.

So haben sich die Tafel Elmshorn, das Spendenparlament, das Freiwilligenforum, der Kreiskulturverband, die Lebenshilfe und „engagiert in Elmshorn“ unter Begleitung der Stadtpolitik und der Verwaltung zusammengetan, um die „Elmshorner Kulturtafel“ ins Leben zu rufen.

Ich danke Euch allen herzlich für das Engagement und freue mich sehr darüber, dass es uns gemeinsam gelungen ist, dieses tolle Projekt zu verwirklichen.

Die Akteure werden noch ausführlich für ihr Projekt werben. Darauf dürfen wir gespannt sein.

Elmshorn bekommt eine Kulturtafel – Impressionen aus dem Ausschuss für Kultur und Weiterbildung am 18.02.2019

Schon in der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung vom November 2018, befassten sich die Mitglieder des Ausschusses ausführlich mit der Einrichtung einer Kulturtafel. Gemeint ist ein niederschwelliges Angebot an Menschen jeden Alters, die es sich aus unterschiedlichen Gründen nicht leisten können, an kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen.

Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, alle Beteiligten sowohl aus der Politik, als auch von interessierten Organisator*innen des Spendenparlaments, der engagierten Stadt und des Kreiskulturverbandes, um nur einige zu nennen, an einen Tisch zu bekommen. So wird es uns in kürzester Zeit gelingen, für Elmshorn eine Kulturtafel für alle, die sich Kultur einfach nicht leisten können, anzubieten. Damit wird das bereits existierende Angebot des Kreiskulturverbandes auf noch mehr kräftige Schultern gelegt, und erheblich erweitert.

Außerdem wurde im Ausschuss eine Hinweistafel für das „Mahnmahl 17. Juni 1953“ in der Schulstraße beschlossen.

Der „Wegweiser nach Osten“, der ursprünglich am ZOB stand, und verrottet war, wurde neu erstellt und wird künftig in der Grünanlage Schulstraße/Rathaus zusammen mit einer Hinweistafel stehen.

Und im Rathaus wird ein Stuhl aus dem Besitz der Familie Knecht stehen, den die Familie der Stadt geschenkt hat. Diese Schenkung hatte der ehemalige Bürgervorsteher, Karl Holbach, in die Wege geleitet.

Auch mit dem Thema „Kulturvernetzung“ hat sich der Ausschuss beschäftigt. Die Verwaltung wird für die nächste Sitzung Möglichkeiten recherchieren, unter welchen Voraussetzungen ein Angebot entwickelt werden kann, das es ermöglicht, sowohl soziale Medien, das Internet, als auch andere Kommunikationsmöglichkeiten zu nutzen. Dazu soll auch eine Verzahnung mit dem Kulturknotenpunkt in der Drostei geprüft werden. Dieses Thema beschäftigt den „Runden Tisch Kultur“ sehr. Ich bin mir sicher, dass wir auch dazu eine praktikable Lösung finden werden, die allen Bedürfnissen gerecht wird.