Habemus Kulturtafel!

Grafik: Kulturtafel Elmshorn

Zugegeben: Ich bin ziemlich stolz darauf, dass der Ausschuss für Kultur und Weiterbildung dem Antrag „meiner“ SPD schon im Jahr 2018 gefolgt ist, dass Elmshorn eine Kulturtafel bekommt, oder besser: bekommen hat. Alle Fraktionen haben sich für den Antrag ausgesprochen, und so steht die Kulturtafel auf einer breiten Basis.

Ziel ist, dass ein Theaterbesuch, ein Konzerterlebnis oder die Teilhabe an einer Sportveranstaltung u.v.m.  auch für jene erlebbar wird, die es sich sonst nicht erlauben können – aus den unterschiedlichsten Gründen.

So haben sich die Tafel Elmshorn, das Spendenparlament, das Freiwilligenforum, der Kreiskulturverband, die Lebenshilfe und „engagiert in Elmshorn“ unter Begleitung der Stadtpolitik und der Verwaltung zusammengetan, um die „Elmshorner Kulturtafel“ ins Leben zu rufen.

Ich danke Euch allen herzlich für das Engagement und freue mich sehr darüber, dass es uns gemeinsam gelungen ist, dieses tolle Projekt zu verwirklichen.

Die Akteure werden noch ausführlich für ihr Projekt werben. Darauf dürfen wir gespannt sein.

Einbürgerungszeremonie des Kreises Pinneberg

Bischöfin Kirsten Fehrs begrüßte in ihrer sehr bewegenden Festrede am 26. März 2019 im Kreishaus 68 Menschen, die sich haben einbürgern lassen. Sehr bemerkenswert für mich war der geschlagene Bogen zwischen dem Christentum und allen anderen Religionen.

Von den über 30 Briten, die sich haben einbürgern lassen, kamen wieder zwei aus Elmshorn, denen ich die Glückwünsche der Stadt und einen Jahresgutschein zum Besuch unserer Stadtbücherei überreichen durfte. Ihnen und allen anderen Neubürgern Elmshorns ein herzliches Willkommen!

Elmshorn bekommt eine Kulturtafel – Impressionen aus dem Ausschuss für Kultur und Weiterbildung am 18.02.2019

Schon in der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung vom November 2018, befassten sich die Mitglieder des Ausschusses ausführlich mit der Einrichtung einer Kulturtafel. Gemeint ist ein niederschwelliges Angebot an Menschen jeden Alters, die es sich aus unterschiedlichen Gründen nicht leisten können, an kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen.

Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, alle Beteiligten sowohl aus der Politik, als auch von interessierten Organisator*innen des Spendenparlaments, der engagierten Stadt und des Kreiskulturverbandes, um nur einige zu nennen, an einen Tisch zu bekommen. So wird es uns in kürzester Zeit gelingen, für Elmshorn eine Kulturtafel für alle, die sich Kultur einfach nicht leisten können, anzubieten. Damit wird das bereits existierende Angebot des Kreiskulturverbandes auf noch mehr kräftige Schultern gelegt, und erheblich erweitert.

Außerdem wurde im Ausschuss eine Hinweistafel für das „Mahnmahl 17. Juni 1953“ in der Schulstraße beschlossen.

Der „Wegweiser nach Osten“, der ursprünglich am ZOB stand, und verrottet war, wurde neu erstellt und wird künftig in der Grünanlage Schulstraße/Rathaus zusammen mit einer Hinweistafel stehen.

Und im Rathaus wird ein Stuhl aus dem Besitz der Familie Knecht stehen, den die Familie der Stadt geschenkt hat. Diese Schenkung hatte der ehemalige Bürgervorsteher, Karl Holbach, in die Wege geleitet.

Auch mit dem Thema „Kulturvernetzung“ hat sich der Ausschuss beschäftigt. Die Verwaltung wird für die nächste Sitzung Möglichkeiten recherchieren, unter welchen Voraussetzungen ein Angebot entwickelt werden kann, das es ermöglicht, sowohl soziale Medien, das Internet, als auch andere Kommunikationsmöglichkeiten zu nutzen. Dazu soll auch eine Verzahnung mit dem Kulturknotenpunkt in der Drostei geprüft werden. Dieses Thema beschäftigt den „Runden Tisch Kultur“ sehr. Ich bin mir sicher, dass wir auch dazu eine praktikable Lösung finden werden, die allen Bedürfnissen gerecht wird.

Kulturpreis für Ruth Alice Kosnick

Heute wurde Ruth Alice Kosnick der Kulturpreis der Stadt Elmshorn 2018 verliehen. Herzlichen Glückwunsch!

Im Jahre 2002 wurde dieser Preis – den „mein“ Ausschuss für Kultur und Weiterbildung eingerichtet hat – zum ersten Mal vergeben. Seither ist er insgesamt neunmal an Menschen und Gruppen gegangen, die sich in besonderem Maße um die Kulturszene von Elmshorn verdient gemacht haben.

Anders Petersen – dem der erste Kulturpreis verliehen wurde – äußerte in seiner Laudatio u.a. den Wunsch, darüber nachzudenken, das Preisgeld moderat anzuheben.

Diese Idee nehme ich gerne auf, und werde sie den Ausschussmitgliedern vorschlagen.